In diesem Blogartikel gehts um Existenzängste, der Angst hinter der Angst und warum es was bringt, auf die Suche zu gehen
- Warum ich lange hauptsächlich meine Angst vor Armut im Fokus hatte und warum das die falsche Angst war
- Was die „Angst hinter der Angst" ist und wie ein einziger Satz einer Freundin im Café mir klar gemacht hat, was meine ist
- Der Unterschied zwischen Existenzängsten, die uns alle verbinden, und den ganz persönlichen Ängsten, die nur du verstehen musst
- Die neuen Fragen, die bei mir alles verändert haben– und wie sie das auch für dich bewirken
Gemütlich sitzen wir da in einem Café. Sie ist nach vielen Jahren im Ausland zurückgekommen und ringt damit, sich wieder zu Hause zu fühlen in der alten Heimat. „Und weißt du", sagt sie, „die größte Angst habe ich davor, in einem viel zu kleinen Leben zu landen."
Meine Augen werden feucht, ich schlucke. Das ist sie, fühle ich, meine größte Angst, die Angst hinter all den anderen Ängsten.
Die Angst, dass mein Leben eine Art abgespeckte Version meiner selbst ist. Irgendwie gedimmt. Anne light.
Ein Leben, in dem niemand mehr weiß von all meinen Facetten. Selbst ich nicht. Eingerichtet, in dem, was geht. Eingerichtet in dem gefühlt Möglichen. Dümpelnd ohne Wind in den Segeln.
Auch meine Bekannte hat kein kleines Leben. Wer ihre Erfahrungen nicht teilt, versteht ihre Angst nicht. Und daher spricht sie kaum noch darüber. Wenn sie es doch tut: „Meine Familie reagiert mit Schuldgefühlen", sagt sie, „und andere schauen mich verständnislos an. Sie finden mich arrogant, weil sie das Gefühl haben, ich werte ihr Leben ab, dabei ist das überhaupt nicht meine Intention." Mit mir teilt sie ihre Gefühle, weil sie merkt, dass ich verstehe. We are one of a tribe.
Ich weiß jetzt: An diesem Punkt meines Lebens ist meine größte Angst, in einem für mich kleinen Leben festzusitzen. Irgendwie eingerichtet, irgendwie ok - aber kein Funken, kein Leuchten, wenig Facetten.
Die Katastrophenmaschine in meinem Kopf
Ich schaue einen Bericht über Menschen, die aufgrund von Krankheit an einer finanziellen Untergrenze sitzen, jeden Euro dreimal umdrehen, aus ihrer Wohnung müssen, weil sie sich die alte nicht mehr leisten können.
Mir wird es übel. Sofort geht die Katastrophenmaschine im Hirn an. Ich sehe mich selbst irgendwo in einer ganz schlimmen Wohnung, abgeschlagen am Ende der Welt. International Freunde besuchen? Vergiss es. Ich habe ja noch körperliche Einschränkungen, die viele kreative Lösungen unmöglich machen.
Dieser Angst will ich seitdem begegnen, ihr geradeaus in die Augen schauen. Daran gekoppelt ist eine Angst, die das Ganze noch existenzieller macht: die Angst, dass ich irgendwann nicht mehr sehe und dann gleichzeitig noch arm bin. Ohne familiäres Fangnetz.
Nachts und auch sonst kreist die Frage in mir: Wie kann ich das verhindern für mich, was kann ich tun? Ein großer komplexer Angst- und Fragenknoten ist das. Und immer wieder: Lösungsansätze und dann die Einsicht, dass ich jetzt schon alles tue, was möglich ist. Ein Teufelskreis. Steckenbleiben statt Vorausgehen. Kaninchen vor der Schlange. Ohnmachtsgefühle.
Und gleichzeitig: Mir war klar, dass nicht alles an meinen Albträumen so eintreten muss, dass ich nicht die Menschen in der Dokumentation bin. Die Ängste sind trotzdem hartnäckig.
Warum ausgerechnet diese Angst mein Denken bestimmt hat
Existenzängste drängen sich nach vorne
Auf jeden Fall, weil es eine Existenzangst ist. Die drängelt sich vor, vor alle anderen.
Ich glaube zudem: Weil sie gesellschaftsfähig ist. Konkret, fassbar, nachvollziehbar - jede und jeder nickt sofort, wenn du sagst: Ich habe Angst vor Armut. Ich werde auf meine Zukunft angesprochen, häufig sogar, und schaue dann auf betretene Gesichter. Kaum ein Tag vergeht ohne Berichte von sozialen Abstiegen und Kürzungen. Die Angst vor Verarmung liegt in der Luft.
Die Angst hinter der Angst
Wovor ich wirklich Angst hatte
Ganz anders ist es mit dieser Angst hinter der Angst: Die Angst, in einem für mich zu kleinen Leben zu landen, eines ohne Funken, ohne Strahlen. Meiner eigentlichen Angst, die schon in Teilen Realität geworden war.
Das klingt nach Luxus-Problem. Nach Instagram-Reel. First World Problem. Fast schäme ich mich, das laut zu sagen. Ich könnte sie auch in schönere Worte verkleiden: Der Suche nach einem sinnvollen Leben zum Beispiel. (Auch wahr, aber trifft mich eben nicht ins Herz)
Meine Welt war immer groß, ich bin immer Wege gegangen, die andere so nicht gehen würden, ich blühe auf, wenn ich mit meinem Wissen und meiner Lebenserfahrung Dinge bewegen kann, ich strahle in einem internationalen Umfeld und ich liebe es, neue Dinge zu entdecken.
Die letzten Jahre galten meine inneren Prozesse der Akzeptanz. Annehmen, was unveränderbar ist; meinen neuen Realitäten wirklich ins Auge sehen. Ich hadere nicht mehr. Ich frage nie „Warum ich" und richtete mich ein in meiner neuen Welt. So wichtig, gut und gesund, ohne Frage.
Aber wie klein fühlt sich diese Welt oft an, auch jetzt schon. Viel zu klein für mich. Nicht schlimm, absolut nicht, aber eben auch nicht alles von mir sichtbar und lebendig.
Bei meinen Zukunftsängsten - abgeschlagen, in Armut, mit Sehbehinderung, irgendwo, wo ich sein konnte, aber nicht wollte, ein Schatten meiner selbst - da ging es in Wirklichkeit immer darum. Das war der Kern: Die Angst, vor einem sehr, sehr kleinen Leben als Minimalversion meiner selbst.
Was spannend ist: Tief in mir hatte ich das schon länger begriffen. Vielleicht hast du meinen Artikel zu meinen Jahreswörtern 2026 gelesen? Sie heißen: Lebendigkeit. My Way! Make it happen.
Ich suchte Antworten auf die falsche Frage
Da im Café wird mir in einem Schlag völlig klar: Ich hatte lange mich auf die falsche Angst gerichtet und mit ihr gearbeitet. Nicht falsch im Sinne von unwichtig! Denn finanzielle Fragen und alles, was damit zusammenhängt, sind absolut real und existenziell.
Aber sie waren nicht die Wurzel. Nicht die Angst, um die es mir im tiefsten Inneren geht. Sondern etwas Übergeordnetes, auch irgendwie Abstraktes.
Als sie sagt: "Ich habe Angst in einem zu kleinen Leben zu landen" und mein ganzer Körper reagiert, öffnet sich etwas. Nicht, weil die Angst vor der Armut verschwindet - das tut sie nicht. Aber mein Grundgefühl wird ein anderes, lebendiger, und plötzlich sind Schritte denkbar, die vorher nicht denkbar waren.
Nicht jede Angst stellt die selben Fragen
Ich bin überzeugt: Wir alle haben Ängste, die Einfluss auf unsere Gedanken und damit auf unsere Handlungen nehmen. Auch die Menschen, die von sich sagen, sie kennen das nicht. (Sie nennen es Sorgen oder Challenges oder nehmen ein anderes Wort, das weniger heavy klingt als Angst).
Ich bin auch überzeugt: Es gibt Urängste, die uns Menschen vereinen: Verlust von Zugehörigkeit zum Beispiel (auch eine große Angst hinter der Angst vor Armut).
Und es gibt Ängste, die sehr individuell sind, wie meine Angst vor einem kleinen Leben. Ängste, die niemand außer dir verstehen muss. Du weißt, wenn es stimmig ist. Für dich.
Jede Angst wirft andere Fragen auf, die in andere Richtungen führen, andere Gefühle machen, Möglichkeiten eröffnen oder einfach nur Ohnmachtsgefühle.
Die Frage, die mich in der Angst hielt
Wenn ich mich frage: Wie gelingt es mir, nicht in Armut zu landen?, dann fühlt es sich eng an und erdrückend, schwarz-grau. Der gerade Weg in schlaflose Nächte, Magenschmerzen und ein Gefühl von Ausweglosigkeit. Besonders, wenn praktisch vielleicht nichts anderes zu erschaffen und erdenken ist und alle Möglichkeiten ausgeschöpft.
Die Frage, die neue Möglichkeiten eröffnet
Wenn die Frage aber ist: Was kann ich tun, dass mein Leben sich für mich wieder groß anfühlt, nach mir, ungedimmt? Als mein Leben? In den Grenzen, die mein Leben mir auch setzt, aber mit den Freiheiten, die ich auch habe.
Dann lächele sofort, wenn ich daran denke. Ich entwickle Pläne, die mir mehr Funkeln, mehr "Ich" in mein Leben bringen. Ich probiere aus, jongliere mit Unsicherheiten und entdecke.
Ist die andere Angst damit weg? Nein, natürlich nicht. Ist es plötzlich alles easy? Nein natürlich nicht, die Sorgen sind ja real.
Meine Entdeckung dieser Angst hinter der Angst und damit auch die Entdeckung neuer, anderer Fragen haben mich dieses Jahr schon nach Newcastle-upon-Tyne zu einem jetzt guten Freund geführt, zu einem anderen Blick auf diesen Blog, den Einsatz meiner Talente, und gerade jetzt für zwei Wochen in meine alte Heimat Hamburg. Und ich überlege schon weiter. Da geht noch was!
Welche Angst stellt dir gerade die falschen Fragen?
Mein Auslöser, meine existentielle Angst, die mich hat erstarren lassen, war die Angst vor Armut ausgelöst durch die Tatsache, dass ich nicht mehr wie früher arbeiten kann durch meine Hohe Myopie (fachsprachlich: pathologische Myopie). Auch die Angst vor Abhängigkeit oder Nicht-Zugehörigkeit. Die Angst vor Armut ist sozusagen die "Killer-Angst", weil dann auch Vieles an Erleichterung nicht mehr möglich ist, weil es Geld kostet. Für dich wird es etwas Anderes sein, denn jede Lebenssituation ist anders.
Schritt eins ist: Vor dir selbst zugeben, dass es da etwas gibt, egal, ob du dich schon traust, es Angst zu nennen oder nicht. Das ist die Basis, um überhaupt aktiv etwas damit tun zu können. Wahrscheinlich fällt dir dann in erster Linie die offensichtliche, vielleicht auch gesellschaftsfähigere Angst an. Untersuche: Welche Fragen kreisen dadurch in dir? Welche Gefühle löst das aus? Welche Schritte setzt du dadurch oder eben nicht?
Schritt zwei: Welche Angst ist wirklich deine? Welche Fragen stellt sie dir? Wie verändert sich dadurch dein Gefühl und welche neuen konkreten Schritte kannst du dadurch setzen? Mächtig statt ohnmächtig.
Das kostet Mut und braucht Entscheidungswille, denn wer will schon Ängsten ins Auge schauen? Eines weiß ich, von mir und anderen: Es tut gut, richtig gut. Fühlt sich kraftvoll an.
Mein neues Ziel, in kleinen Schritten und innerhalb meiner Realitäten für mich Schritte zu setzen, für ein Leben, das wirklich Ich bin, gibt mir Schwung und motiviert mich. Lebendigkeit statt Kaninchen-vor-der-Schlange.
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Liebe Anne,
dein schichtweises Vorarbeiten von der einen Angst in die Angst dahinter finde ich sehr berührend. Und natürlich gibt es diese Ängste auch bei mir, stelle ich fest. Zum Beispiel dachte ich, ich wäre faul, weil ich aufgehört habe, nach Jobs zu suchen und mich zu bewerben. Das lähmte mich geradezu und machte mir Angst. Ich und faul, dann würden einige Zuschreibungen ja doch stimmen!
Dann ging ich tiefer und stellte fest, ich habe Angst, den Anforderungen auch des einfachsten Jobs nicht zu genügen, zu alt zu sein, nicht gesund genug. Die letzten Arbeitsplätze habe ich verloren, weil im Hintergrund irgendwas Persönliches lief. Auf viele Bewerbungen habe ich gar keine Antwort bekommen, auf andere auffallend blumige Absagen. Manchmal habe ich sehr starke Schmerzen und weiß nicht, wie ich irgendwo hinkommen kann. Plus, ich bin jetzt in der Zielgruppe der Altersdiskriminierten. Wenn ich mir das so ansehe, kann ich die Ängste benennen, damit umgehen und etwas daraus machen. Diese Angst, über die Coronazeit faul geworden zu sein, die hat mich innerlich zerrissen. Ich war immer alles Mögliche, aber nicht faul.
Auch was Christina in ihrem Kommentar beschreibt, ist mir wohlbekannt. Ich mag meine grantige, schnell aufbrausende Schmerzpersönlichkeit gar nicht. Wenn sie hervorblitzt, weil die Schmerzen gerade stark sind, nehme ich mich zurück, gehe weniger raus. Auch das habe ich teilweise als Faulheit deklariert, weil ich mehr sitze als früher. Mein Gang ist nach vielen Operationen und auch durch Schmerzen unsicherer geworden, das nährt die Angst zusätzlich. Jetzt habe ich es entschlüsselt und festgestellt, dass ich wesentlich weniger ängstlich, eingeschränkt und klapprig bin, als ich oft denke.
Wie du sagst, schon durchs Anschauen wird es klarer. Werde ich klarer. Wenn ich meine Gegner kenne, kann ich mich auf sie einstellen und einen Kommunikationsweg verhandeln. Ich kann nicht mehr plötzlich schnell rennen, das wirkt sich auf spätes Ausgehen aus. Da kann ich mir überlegen, ob ich allein zu einem Konzert oder einer Theatervorführung gehen will, ob ich vielleicht statt der öffentlichen Verkehrsmittel einen Shared Car nehme. Oder ob ich zuhause bleibe.
Man kann jetzt sagen, auszugehen ist ein Luxusproblem. Für mich war es immer Teil meiner persönlichen Freiheit, es tun zu können. Ich nehme es selten wahr, aber zu gehen, wann immer ich will, das ist mir wichtig.
Du siehst, dein Artikel geht sehr tief. Und mein Kommentar ist fast ein eigener Artikel geworden. Nun lasse ich ihn stehen, es sollte wohl sein.
Liebe Grüße
Silke
Hallo liebe Silke, es macht mich glücklich, dass mein Blogpost so viel in Bewegung gesetzt hat. Danke für deinen Kommentar! Die Befreiung von tiefliegenden Glaubenssätzen / Ideen über dich selbst, die Entscheidung, davon befreit anders auf die Situation zu schauen und daher andere Möglichkeiten zu entdecken. Nicht, weil dann alles wieder gut ist, nicht weil die Schmerzen dann wie durch ein Wunder weg sind, sondern weil es wieder ein bisschen mehr oder völlig zu deiner Persönlichkeit passt. Das ist in allem, was ich tue ein Kern: Ehrlich zu schauen, was alles zur neuen Realität gehört, darin „landen“ und dann sich die ganz ehrlichen und offenen Fragen zu stellen. Ja, es sollte wohl so sein! Liebe Grüsse zurück, Anne
Hallo Anne,
Danke für deine reffenden Worte.
Diese Worte haben mich mitten ins Herz getroffen. Vielleicht deshalb, weil sie etwas aussprechen, das ich schon lange in mir trage und selbst bisher kaum benennen konnte.
Früher bin ich morgens mit einem Lächeln in die Welt gegangen. Da war eine Selbstverständlichkeit in mir, eine Neugier auf den Tag, auf Menschen, auf das, was kommen könnte. Ich hatte das Gefühl, Teil dieser Welt zu sein und von ihr gesehen zu werden.
Heute ist dieses Gefühl leiser geworden. Krankheit verändert einen, das Älterwerden verändert einen – und irgendwann verändert sich auch die Welt um einen herum. Die Kollegen werden immer jünger, vieles wird schneller, und man rückt immer mehr an den Rand. Manchmal frage ich mich, wann genau ich begonnen habe, mich weniger sichtbar zu fühlen.
Das Merkwürdige ist: Ich selbst bin doch noch da. Mit all meinen Gedanken, meiner Sehnsucht, meiner Erfahrung, meinem Humor, meiner Neugier und all den Seiten, die einmal ganz selbstverständlich zu meinem Leben gehörten. Aber vieles davon findet kaum noch einen Ort. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass die Welt nur noch einen Ausschnitt von mir sieht – vielleicht die Krankheit, vielleicht das Alter, vielleicht das, was nicht mehr geht. Aber nicht mehr den ganzen Menschen dahinter.
Und ich möchte mich damit nicht abfinden. Ich möchte nicht lernen, immer weniger vom Leben zu erwarten, nur damit das Weniger irgendwann nicht mehr wehtut. Ich möchte wieder morgens aufwachen und etwas in mir spüren, das sich auf den Tag freut. Ich möchte wieder gesehen werden – und vielleicht muss ich auch lernen, mich selbst wieder zu sehen.
Ich will aus diesem Zustand heraus. Das weiß ich ganz deutlich. Ich weiß nur nicht, wie. Und genau diese Ratlosigkeit macht mir manchmal mehr Angst als die Grenzen selbst. Zu wissen, dass da noch so viel Leben in mir ist, und gleichzeitig den Zugang dazu nicht mehr zu finden.
Vielleicht ist diese Sehnsucht aber auch etwas Kostbares. Vielleicht ist sie der Beweis, dass ich innerlich noch längst nicht dort angekommen bin, wo ich mich äußerlich manchmal wiederfinde. Dass etwas in mir noch immer sagt: Das kann noch nicht alles gewesen sein.
Ich suche nicht unbedingt nach meinem alten Leben. Aber ich suche nach diesem Lächeln von früher – oder vielleicht nach einem neuen, das zu der Frau gehört, die ich heute bin. Und ich wünsche mir so sehr, wieder herauszufinden, was es braucht, damit es zurückkommt.
Danke
Hallo liebe Christiane, Sehnsuchst ist der erste Schritt. Und auch wieder die Entscheidung zu treffen, zu schauen, was du für dich daran tun kannst. Damit du eben nicht am Rand bist, vor Allem nicht, wenn du dich da selbst nicht siehst. Oder den Rand neu definieren für dich. Und die ganz ehrlichen Fragen zu stellen: Worum geht es wirklich? Du schreibst, dass du aus dem Zustand heraus willst, aber nicht weißt wie. Ich kenne da eine Coachin, mich :), die da wahrscheinlich die perfekte Begleitung wäre. Wenn du willst.